Zitate ... Entwurf
Überwiegend von Gunther Schmidt
„Wir hypnotisieren uns sowieso den ganzen Tag selbst, da können wir es doch gleich richtig machen!“
„Wie man geht, so geht es einem. Und so wie es einem geht, so geht man.“ (Hinweis auf die wechselseitige Beeinflussung von Physiologie und innerem Erleben).
Zur Natur von Problemen: Probleme werden im hypnosystemischen Kontext oft als „Problemhypnosen“ verstanden – also als unwillkürliche Fixierungen der Aufmerksamkeit auf Leidvolles. Schmidt betont hierzu, dass man „nicht eine Person“ sei, sondern „ein ganzer Verein“, wobei es darauf ankommt, wen man „ins Gespräch schickt“ (Teilearbeit).
Zum Umgang mit Angst: „Wer Angst hat, hat Zukunftsfantasie.“ Er verdeutlicht damit, dass Angst eine Form der Imagination ist – eine „ungewollte Hypnose“ in die Zukunft.
Zur Selbstwirksamkeit:
„Menschen können Unsicherheit besser bewältigen, wenn sie Selbstwirksamkeit erfahren.“
Schmidt nutzt diese Zitate oft, um zu verdeutlichen, dass Trance kein künstlicher Zustand ist, sondern ein alltägliches Phänomen der Aufmerksamkeitsfokussierung, das wir aktiv mitgestalten können. Weitere Einblicke in seine Arbeit finden Sie auf seiner offiziellen Webseite.
„Genauso wie niemand ein Burnout hat, sind auch Charaktereigenschaften nicht festgeschrieben. Sie sind immer nur in der Interaktion mit dem Kontext zu verstehen.“
„Ich kann niemanden verändern. Ich kann nur Einladungen aussprechen und Angebote machen.“
„Manche Menschen fahren durch die Gegend [zu Seminaren], nur um zu entdecken, dass sie bereits alles in sich haben!“
„Jeder Teil hat eine positive Absicht, auch wenn die gewählten Mittel manchmal problematisch sein mögen.“
„Oft hängt ein gewünschtes Ergebnis wie ein Damoklesschwert über dir: 'Oh Gott, wenn ich es nicht erreiche, was dann?' Das kann den Eindruck erwecken, als sei der eigene Wert vom Ergebnis abhängig.“
„Stress entsteht nicht durch äußere Reize, sondern durch die innere Verarbeitung dieser.“
Zur therapeutischen Arbeit
„Reden reicht nicht – nicht reden aber auch nicht.“ (Titel seines bekannten Kongresses zur Verbindung von kognitiven und körperorientierten Methoden)
„Veränderung passiert durch die Bildung von Unterschieden in bisher vorherrschenden Mustern – Unterschiede, die einen Unterschied machen.“
Möchten Sie, dass ich eines dieser Konzepte – wie zum Beispiel die „Problem-Lösungs-Gymnastik“ oder das Modell des „inneren Parlaments“
„Trance ist kein künstlicher Zustand, sondern ein ganz natürliches Phänomen der Aufmerksamkeitsfokussierung.“
„Wir hypnotisieren uns sowieso den ganzen Tag selbst, da können wir es doch gleich richtig machen!“
„Symptome sind unwillkürliche, wie von Geisterhand gesteuerte Trance-Zustände.“
Problemtrance vs. Lösungstrance
„Die Frage ist nicht, ob man in Trance ist, sondern in welcher.“ (Unterscheidung zwischen der einengenden Problemtrance und der öffnenden Lösungstrance).
„Ein Problem ist eine Trance-Leistung, bei der man die Aufmerksamkeit so geschickt verengt, dass man die Lösungen nicht mehr sieht.“
„Lösungstrance bedeutet, die Aufmerksamkeit wieder auf die unwillkürlichen Prozesse zu lenken, die uns Kompetenz und Handlungsfähigkeit erleben lassen.“
Hypnose in der Therapie (Hypnosystemik)
„Es geht nicht darum, tiefe Trancen durch hypnotische Monologe einzuleiten, sondern die ohnehin vorhandenen ‚Wachtrancen‘ im Gespräch zu nutzen.“
„Hypnosystemische Interventionen laden dazu ein, die ‚Regie‘ über die eigenen unwillkürlichen Prozesse wieder zu übernehmen.“
„Jede Hypnose ist im Grunde Selbsthypnose – der Therapeut ist lediglich ein ‚Reisebegleiter‘ oder ‚Architekt von Einladungen‘.“
„Wie hypnotisiere ich mich gesund durch meinen Alltag?“
Buchtitel: „Liebesaffären zwischen Problem und Lösung“
„Wir erzeugen zwar nicht unser Leben selbst, aber im Wesentlichen unser Er-Leben.“
„Ein Problem ist eine Trance-Leistung, bei der man die Aufmerksamkeit so geschickt verengt, dass man die Lösungen nicht mehr sieht.“
„Interventionen können grundsätzlich verstanden werden als Maßnahmen der Fokussierung von Aufmerksamkeit.“
Zum therapeutischen Prozess
„Es geht darum, die formellen Tranceinduktionen durch die Nutzung und Stärkung natürlicher Tranceprozesse zu ersetzen.“
„Mit dem Unwillkürlichen muss man verhandeln; wenn man es beschimpft, wird es nicht kooperieren.“
„Gelingt die Umfokussierung, lassen sich oft überraschend schnell hilfreiche Kompetenzmuster im Erleben aktivieren.“
Zur Haltung des Begleiters
„Jede Hypnose ist im Grunde Selbsthypnose – der Therapeut ist lediglich ein 'Architekt von Einladungen'.“
Ein Problem ist eine Trance-Leistung, bei der man die Aufmerksamkeit so geschickt verengt, dass man die Lösungen nicht mehr sieht.“
„Interventionen können grundsätzlich verstanden werden als Maßnahmen der Fokussierung von Aufmerksamkeit.“
„Mit dem Unwillkürlichen muss man verhandeln; wenn man es beschimpft, wird es nicht kooperieren.“
„Gelingt die Umfokussierung, lassen sich oft überraschend schnell hilfreiche Kompetenzmuster im Erleben aktivieren.“
Zur Haltung des Begleiters
„Jede Hypnose ist im Grunde Selbsthypnose – der Therapeut ist lediglich ein 'Architekt von Einladungen'.“
„Wir erzeugen zwar nicht unser Leben selbst, aber im Wesentlichen unser ER-LEBEN.“
„Die unwillkürlichen Prozesse sind viel schneller und mächtiger als der bewusste Wille. Deshalb müssen wir lernen, mit ihnen zu kooperieren, statt sie zu bekämpfen.“
„Interventionen sind im Grunde nichts anderes als gezielte Maßnahmen zur Fokussierung der Aufmerksamkeit.“
„Burnout ist oft eine Hochleistung an Loyalität und Engagement – nur eben mit einem extrem hohen Preis.“
„Ein Entscheidungsproblem entsteht, wenn Optionen gleichzeitig nicht kompatibel sind. Man muss lernen, sich von Optionen zu trennen, um wieder handlungsfähig zu werden.“
„Menschen mit einem Burnout haben ihre Kompetenzen nicht verloren; sie sind lediglich in diesem Moment nicht zugänglich.“
Über Selbstwirksamkeit und Ungewissheit
„Menschen können Unsicherheit besser bewältigen, wenn sie Selbstwirksamkeit erfahren.“
„Es geht darum, ‚selbstwirksam geborgen im Ungewissen‘ zu sein.“
„Wie kommuniziere ich mit meinem Körper, damit er seine Selbstheilungskräfte optimal entfalten kann?“
Zum therapeutischen Setting
„Suggestionen sollten direkt in das Gespräch integriert werden, statt sie in einen künstlichen hypnotischen Monolog einzubetten.“
„In der Beratung nutzen wir die ohnehin vorhandenen ‚Wachtrancen‘ der Klienten.“
Die „Problemhypnose“
„Ein Problem ist eine Trance-Leistung, bei der man die Aufmerksamkeit so geschickt verengt, dass man die Lösungen nicht mehr sieht.“
„Wer Angst hat, hat Zukunftsfantasie.“
„Ein Symptom ist ein Lösungsversuch mit einem hohen Preis.“
„Genauso wie niemand ein Burnout hat, sind auch Charaktereigenschaften nicht festgeschrieben. Sie sind immer nur im Kontext zu verstehen.“
Körper und Geist (Das Unwillkürliche)
„Wie man geht, so geht es einem. Und so wie es einem geht, so geht man.“
„Das Unwillkürliche ist viel schneller und mächtiger als der Verstand. Man muss mit ihm verhandeln, statt es zu bekämpfen.“
Die Haltung des Beraters/Therapeuten
„Ich kann niemanden verändern. Ich kann nur Einladungen aussprechen und Angebote machen.“
„Der Therapeut ist ein Architekt von Einladungen.“
„Welches Licht wirft diesen Schatten?“ (Suche nach der Ressource hinter dem Problem).
„Manche Menschen fahren durch die Gegend, nur um zu entdecken, dass sie bereits alles in sich haben!“
Selbststeuerung und Lebensgestaltung
„Wir erzeugen zwar nicht unser Leben selbst, aber im Wesentlichen unser Er-Leben.“
„Man ist nicht eine Person, man ist ein ganzer Verein.“ (Teilearbeit / Inneres Team).
„Selbstwirksam geborgen im Ungewissen.“
„Unterschiede bilden, die einen Unterschied machen.“
„Es gibt keine Fehler, nur Informationen über die Wirkung des eigenen Verhaltens.“
„Probleme sind wie störrische Esel: Wenn man sie zieht, bleiben sie stehen. Man muss sie freundlich einladen.“
„Kooperation ist die einzige Chance, die wir haben.“
Über Identität und das „Innere Team“
„Mich gibt es gar nicht als eine Person – ich bin ja ein ganzer Verein. Die Frage ist immer, wen Sie ins Gespräch schicken.“
„Das 'Ego' ist nur eine Ausformung von Bedürfnissen.“
„Jeder Mensch ist zu allem fähig – zum Guten wie zum Furchtbaren. Es hängt von den Situationsbedingungen ab, was in uns frei wird.“
„Wenn Sie was verstärken wollen, kämpfen Sie dagegen an.“
„Entscheidungen bedeuten, sich von Optionen zu trennen.“
Zur Auftragsklärung & Zielarbeit
„Ein Ziel ohne Kontext ist eine Halluzination.“
„Wer kein Ziel hat, kann auch nicht scheitern – aber er kann auch nicht ankommen.“
„Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen, aber man kann ihn sehr höflich dazu einladen.“
Buchtitel: „Die Lösung lauert überall.“
„Kompetenzen sind wie Muskeln: Wenn man sie nicht nutzt, verkümmern sie, aber sie sind immer noch da.“
„Wir müssen die Aufmerksamkeit von der ‚Mangel-Hypnose‘ auf die ‚Fülle-Hypnose‘ lenken.“
Zum Umgang mit Widerstand & Krisen
„Widerstand ist ein Ehrentitel für eine Kooperation, deren Sinn man noch nicht verstanden hat.“ (Eines seiner wichtigsten Zitate: Widerstand schützt etwas Wertvolles im Klienten).
„Ein Problem ist eine Information über ein Bedürfnis, das momentan zu kurz kommt.“
„Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu häuten.“
Zur therapeutischen Beziehung
„Ich bin nicht der Experte für Ihr Leben, ich bin der Experte für den Prozess der Suche.“
„Begegnung findet auf Augenhöhe statt – zwei Experten treffen sich: einer für sein Erleben, einer für die Methoden.“
Reframing: Durch Sätze wie „Ein Symptom ist ein Lösungsversuch“ verändert er die Bewertung des Leids von „kaputt“ zu „eigentlich kompetent, aber im Mittel vergriffen“.
Externalisierung: Mit dem „Inneren Verein“ hilft er Klienten, sich von Gefühlen zu distanzieren (man ist nicht die Wut, ein Teil ist wütend).
Musterunterbrechung: Provokante Sätze wie „Kämpfen Sie ruhig weiter gegen das Symptom, wenn Sie es verstärken wollen“ nutzen die paradoxe Wirkung, um Klienten zum Innehalten zu bewegen.
Hypnotische Sprachmuster (Milton-Modell): Nutze vage Formulierungen, die dem Gegenüber Raum für eigene Interpretationen lassen.
„Während wir hier so sitzen, könnte in Ihnen ganz von selbst eine Idee auftauchen...“
„Sie wissen vielleicht noch nicht genau, wann, aber Sie wissen, dass sich etwas verändern wird.“
„Ich bin gespannt, welche Ressource Ihnen als Erstes auffallen wird, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen.“
. Den Widerstand als „Schutzfunktion“ würdigen
Wenn jemand sagt: „Das funktioniert bei mir sowieso nicht!“, bekämpfst du diese Aussage nicht, sondern nutzt sie als Beweis für seine Stärke.
