Anamnese DIAGNOSTIK hr

Harald W.G. Rempt, Heilpraktiker der Psychotherapie (HpG) Hpnosystemische Psychotherapie / Coaching / Beratung, T 0171 54 089 50

Anamnese -  DIAGNOSTIK 


Anamnese - KOMPETENZAKTIVIERENDE DIAGNOSTIK

                                                       


Harald W.G. Rempt

Praxis für Psychotherapie Beratung und Coaching

Heilpraktiker Psychotherapie (HpG)


KOMPETENZAKTIVIERENDE DIAGNOSTIK (C) hr

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Die kompetenzaktivierende Diagnostik in der hypnosystemischen Therapie richtet den Fokus weg von Defiziten hin zu den im Klienten bereits vorhandenen, latenten Fähigkeiten
. Sie nutzt Trancephänomene und systemische Fragen, um Ressourcen aufzudecken, Problemkontexte neu zu bewerten und Lösungsoptionen zu aktivieren. 
  • Grundhaltung: Das Symptom wird als Lösungsversuch gewürdigt; der Klient wird als "Experte" seiner eigenen Fähigkeiten betrachtet.
  • Fokus auf Kompetenzen: Diagnostik dient dazu, Situationen zu finden, in denen das Problem nicht oder weniger stark auftritt (Ausnahmesuche), um Kompetenzpotenziale zu aktivieren.
  • Methoden: Nutzung von Wachtrancen (kurze, spontane Zustandsänderungen), zirkuläres Fragen, Externalisierung des Problems ("Wo macht sich die Angst bemerkbar?") und Ressourcenaktivierung.
  • Ziel: Selbstwirksame Gestaltung des eigenen Erlebens durch Zugang zu unbewussten Stärken und Erfahrungen.
  • Kontextorientierung: Symptome werden in ihrem sozialen und systemischen Kontext verstanden.

  • Die Diagnostik ist somit selbst schon Teil des therapeutischen Prozesses und fördert die Selbstheilungskräfte.

In der hypnosystemischen Therapie bzw. im Coaching wird die Diagnostik nicht als statische Etikettierung (Defizit-Fokus) verstanden, sondern als 
kompetenz-aktivierender Prozess
Ziel ist es, die Aufmerksamkeit weg von einer "Problemtrance" hin zu bereits vorhandenen, aber aktuell nicht zugänglichen Ressourcen zu lenken.  Problemtrance --> Lösungstrance  (mittels Problemtrance Exduktion)
 
Kernkonzepte der kompetenz-aktivierenden Diagnostik
  • Symptome als Lösungsversuche: Probleme und Symptome werden als unwillkürliche, kompetente Leistungen des Organismus gewürdigt, die oft einen (früheren) Schutz- oder Anpassungszweck erfüllen („Symptom-Kompetenz“).
  • Problem-Konstruktions-Analyse: Statt zu fragen "Was hat der Klient?", wird diagnostiziert, wie er sein Problem unwillkürlich erzeugt. Dies macht das Erleben beeinflussbar und reaktiviert die Handlungsfähigkeit.
  • Unwillkürliche Prozesse nutzen: Diagnostik bezieht nicht nur das verbale Gespräch, sondern auch Körperhaltung, Mimik und innere Bilder ein (VAKOG-Ebene), um unbewusste Kompetenznetzwerke zu identifizieren. 
Methodische Vorgehensweise
  1. Auftragsklärung & Zielimagination: Fokus auf den gewünschten Erlebenszustand (Lösungszeit-Diagnostik), um die Ziel-Physiologie des Klienten direkt zu aktivieren.
  2. Unterschiedsbildung: Gezieltes Erfragen von Ausnahmen vom Problem ("Wann ist es ein bisschen weniger schlimm?"), um die Struktur gelingenden Erlebens sichtbar zu machen.
  3. Problem-Lösungs-Gymnastik: Diagnostisches Erleben durch Verkörperung (Embodiment). Klienten stellen ihre Problemhaltung und ihre Lösungshaltung körperlich dar, was den Zugriff auf kompetente Steuerungspositionen erleichtert.
  4. Teile-Modell: Diagnose der inneren Vielfalt. Ambivalenzen werden nicht als Störung, sondern als Kooperationsangebot verschiedener innerer Anteile mit jeweils eigenen Kompetenzen gesehen. 
Dieser Ansatz transformiert die klassische Diagnostik in ein „Ritual der Aufmerksamkeitsfokussierung“, bei dem der Klient bereits während der Anamnese erfährt, dass er über alle notwendigen Lösungsfähigkeiten verfügt. 



Harald W.G. Rempt, Heilpraktiker der Psychotherapie (HpG) Hpnosystemische Psychotherapie / Coaching / Beratung, T 0171 54 089 50